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im aufwachraum

ich mache die augen auf. ich beginne wieder zu atmen, zu leben.

 seit vier wochen und einem tag birgt mich nun diese schutzhülle, bin ich abgeschottet vom leben und zugleich intensiver drin, als jemals zuvor. du musst die angst aushalten, sagt b. und ich weiß, dass sie recht hat. auch wenn die angst vor der angst noch viel größer ist. ich will wieder. will wieder schreiben, was leben heißt, will jedem einzelnen wort wieder das fell über die laute ziehen, die lücken zwischen den sätzen füllen, lauschen. die angst ist immer da, bis kurz vorm zerreißen, aber ich werde nicht sterben. schon so oft bin ich gegen diese eine wand gefahren und immer war ich noch am leben. kurz und schmerzlos wollte ich es, aber so wird das nicht. so war es nie, warn wir nie. lang. lang. lang. und ich bin allein. verdammt, ich will doch nur leben.

20.12.08 10:10
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


# / Website (20.12.08 19:14)
Again: Ich weiß nicht. Die anderen?
Unwissenheit ist vielmehr Sicherheit. Manchmal eben. Manchmal auch nicht. Es kommt immer darauf an. Blöder Satz, aber eben irgendwie wahr, ziemlich wahr, finde ich. Eigentlich gibt's da nicht mal was zu finden, denn eigentlich ist's einfach so.
Vielleicht braucht man auch gar keinen. Nein, das ist - aufgesetzt. Natürlich tut man's. Jeder, der was anderes behauptet, hat a) Unrecht oder verdient b) meine Bewunderung. Und ich weiß nicht, ob's verstädnlich. Wie gesagt: vielleicht sollte man es einfach sein lassen und damit - nicht zwanghaft werden?

Ein Zitat, ja. Aus Kontrapunkt, steht dort auch als Titel, von Anna Enquist.

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