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leichtes gefieder

Vielleicht zu spät, als eine Krähe / unseren Morgen kappt. EIn Schlag. / Und ob sie fällt und ob sie weiterfliegt - irgendwas ist schief gelaufen die letzten monate, das vergangene jahr. irgendwas hat sich aus meinem leben geschlichen - war es die unschuld, die naivität? ich habe keinen satz gemacht, sondern einen sprung, einen riesigen sprung, plötzlich war ich kilometer von mir entfernt. dabei muss wohl was kaputt gegangen sein, ich habs nicht mitbekommen, aber da war was zerbrochen und wollte nicht mehr ganz werden.

der frühling ist keine perspektive.

für solche sätze hätte ich sterben können. j. sagt, die dinge, für die man sterben würde, das sind auch die, für die man lebt. lebe ich also jetzt - für die sätze, den nächsten frühling, der doch wieder vorbeigehen und mich allein zurücklassen wird? Ich lösch die Zigarette aus, ich wünsch mich /weg von hier, ich möchte niemanden, /ich möchte höchstens einen andern sehen.

ich habe ein körperbild angefangen. nein, viel eher eine körpercollage. ich will sie füllen, mit all dem was mich ausmacht, was ich war und sein möchte. ich bin jetzt an den punkt gekommen, an dem ich die wahl habe. es ist mein leben. meine zeit. und meine identität. der drang zur wand ist immer noch da. das aufwachen mit gewschwollenem kopf und schmerzender zunge vorm zu-viel-nicht-sagen. ich ringe noch um worte, schreiben fällt mir leichter. vielleicht bossong in den schnee:  Was gehen dich die Stunden an, die du nicht kennst? / Ich will nur Mädchen sein, nicht in Arkadien leben.


18.1.09 09:27


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